Beiträge nach Themen

Unsere Top 20 – Zum Stöbern

  • Monatsversammlung Oktober
    Achtung!!! Die Monatsversammlung für Oktober findet am Dienstag, 05.10. ab 19.00h wieder bei Achim Nettelbeck, Am Varenholt 96, statt.
  • Glück Auf – Trainingsbergwerk
    Endlich wieder ein Aktiv-Ausflug unseres Knappenvereins. Die jüngeren und junggebliebenen Mitglieder haben sich getroffen, um unsere Freunde vom Trainingsbergwerk Recklinghausen zu besuchen. Mit dem Fahrrad oder dem Auto haben wir uns aufgemacht und vor Ort getroffen. 24 Mitglieder sind dann bei bester Laune eingefahren und haben die Aktivführung mitgemacht. Selber Hand anlegen und das Gefühl
  • Der Bergbauwanderweg Süd
    Die Geschichte des Bergbaus im Bochumer Süden hautnah erleben. Im Juli 2019 hat der Knappenverein Schlägel & Eisen Bochum-Stiepel/Dorf den Zuschlag für ein Zukunftsprojekt der Stadtwerke Bochum bekommen. Dieses ist dotiert mit 25.000€. Außerdem hat die Bezirksvertretung Süd 11.000€ aus Ihrem Feuerwehrtopf zur Verfügung gestellt. Mit diesen Geldern ist es dem Knappenverein gelungen, 50 neue
  • Station 50 – Steinkohlenzeche Julius Philipp (1839-1906)
    Die Zeche wurde nach Julius Philipp Heintzmann (1745-1794) benannt, einem Beamten der preußischen Bergbehörden und Anteilseigner zahlreicher Gruben im Ruhrgebiet. Sie geht zurück auf den gleichnamigen Erbstollen, der 1839 im Lottental in Betrieb genommen wurde und über eine Länge von 1.200 m fast bis zur Markstraße reichte. Anfang der 1860 Jahre waren hier die Kohlenvorräte
  • Station 49 – Steinkohlenzeche Glückswinkelburg (1890-1904)
    Die Pläne zum Betrieb der Zeche Glückswinkelburg gehen bis ins ausgehende 18. Jahrhundert zurück. 1845 erteilte dann das Bergamt die Genehmigung zum Abbau, der jedoch nicht aufgenommen wurde. 30 Jahre später wurde das Grubenfeld geteilt. Die 1873 gegründete neue Tiefbauzeche Brockhauser Tiefbau erhielt den Bereich unterhalb des St. Mathias Erbstollens, dessen Mundloch in der Nähe
  • Station 48 – Zeche Carl Friedrichs Erbstollen (1825-1929)
    Die Zeche Carl Friedrichs Erbstollen entstand 1825 durch die Vereinigung von drei älteren Stollenzechen im Rauterdeller Tal (Straße Am Bliestollen). Der Kohlenabsatz erfolgte übereine Pferdebahn zur Ruhr.  1854 kaufte die gerade gegründete Henrichshütte die Zeche, um ihre Kohlenversorgung zu sichern, und baute die erste Brücke über die Ruhr im Bochumer Süden. 1855 ging der „Maschinenschacht“
  • Station 47 – Stollenzeche Sternberg (1750-1825)
    Die ersten Tiefbauzechen, die während des 19. Jahrhunderts im Süden des Ruhrgebiets gegründet wurden, entstanden in der Regel aus älteren Stollenbetrieben. Diese wurden zu einer größeren Zeche konsolidiert. Die Stollenzeche Sternberg war ein wichtiger Ausgangspunkt der Zeche Carl Friedrichs Erbstollen, die 1825 im Rauterdeller Siepen einen ersten Schacht abteufte und ab 1862 an der Kreuzung
  • Station 46 – Dampfhaspelbahn der Zeche Carl Friedrichs Erbstollen (1865-1895)
    Nachdem 1854 die Henrichshütte südlich der Ruhr mit dem Bau der ersten Betriebsanlagen begonnen hatte, wurde das Stahlwerk zum wichtigsten Abnehmer der in Stiepel geförderten Steinkohle. Im Rauterdeller Siepen lagen die in dieser Zeit beiden wichtigsten Förderanlagen: die Zeche Brockhauser Tiefbau und der Maschinenschacht der Zeche Carl Friedrichs Erbstollen. Der Transport der Kohle erfolgte zunächst
  • Station 45 – Maschinenschacht der Zeche Carl Friedrichs Erbstollen (1854-1865)
    Hinter diesem Schild befand sich der Maschinenschacht der Zeche Carl Friedrichs Erbstollen. Hier begann der Tiefbau im Bochumer Süden. Nachdem die Steinkohle traditionell im Stollenbetrieb gefördert worden war, erreichte nun ein senkrechter Schacht bis dahin unerschlossene Flözschichten. Der Übergang zu dieser neuen Form des Bergbaus erforderte im Ruhrgebiet einen hohen technischen Aufwand. Das Grubenwasser konnte
  • Station 44 – St. Georgen Oberstollen (1780-1790)
    Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurden die Kohlenschichtendurch Erbstollen erschlossen. Diese dienten der Entwässerungund Bewetterung (Belüftung) des Steinkohlengebirges.Ihr Mundloch lag meistens an der tiefsten Stelle im Tal,sodass alle oberhalb liegenden Abbaubetriebe der Zechentrockengelegt wurden. Sie „erbten“ das Wasser. Danebendienten Erbstollen auch als Transportwege zur Förderung vonKohlen.Das Recht zum Betrieb eines Erbstollens wurde von denBergbehörden an
  • Station 42 – Gahlenscher Kohlenweg (1770er Jahre)
    Der Gahlensche Kohlenweg war eine der ersten befestigten Straßen im mittleren Ruhrgebiet. Auch als „Märkischer Kohlendamm“ bezeichnet, führte er auf einer Länge von 29 km von den Stiepeler und Weitmarer Zechen im Bochumer Süden zunächst über Haus Dahlhausen bei Hamme nach Eickel. Dann überquerte er die Emscher bei Crange und verlief weiter in Richtung Buer
  • Station 41 – Zechen Preußischer Zepter (1695-1873) und Friedrich (1751-1873)
    Die Zeche Preußischer Zepter ist eine der ältesten Zechen im Raum Bochum. Nachweise über den Abbau existieren seit 1695, doch wahrscheinlich begann die Förderung bereits früher. Wie viele Zechen dieser Zeit lag Preußischer Zepter zwischenzeitlich über teilweise mehrere Jahre still. Erst ab Mitte des 18. Jahrhunderts verstetigte sich die Kohlengewinnung. In den folgenden Jahren entstanden
  • Station 40 – Steinkohlenzeche Brockhauser Tiefbau
    Die Zeche Brockhauser Tiefbau geht zurück auf mehrere Stollenzechen, die zum Teil bereits im 17. Jahrhundert in Betrieb waren und 1873 konsolidiert (zusammengefasst) wurden. Sie symbolisiert auf einzigartige Art und Weise die Entwicklung des Ruhrbergbaus vomStollenbau zum Tiefbau über Schächte. Darüber hinaus steht die Zeche sowohl für den vor- und frühindustriellen Bergbau im Ruhrgebiet als
  • Station 39 – Dampfeisenbahn
    Mit der Schiffbarmachung der Ruhr in den 1770er Jahren entstanden im Ruhrtal die ersten Schiebewege und Schleppbahnen. Menschen und Pferde transportierten die Kohle zu den Niederlagen (Sammelplätzen) am Fluss, wo sie auf Schiffe verladen wurden. Ab 1855 wurde die Hattinger Henrichshütte zum wichtigsten Kunden der Stiepeler Zechen und die bestehende Pferdebahn über die neu gebaute
  • Station 38 – Alter Stolln
    Die kohlenführenden Schichten des Ruhrgebietes (Flöze) treten im Süden an der Ruhr an der Oberfläche aus. An zahlreichen Stellen zwischen dem Dortmunder und Mülheimer Süden und insbesondere in Witten und Bochum finden sich solche Stellen. Es ist daher davon auszugehen, dass in dieser Region schon früh Kohlen gewonnen wurden, wenn auch nur in sehr geringen
  • Station 37 – Kohlenschleppbahn
    Im 18. Jahrhundert war der Kohlentransport aufwändig und kostspielig. Pferdefuhrwerke und Kohlenkarren kamen auf den unebenen Wegen nur schlecht voran. Dies änderte sich mit der Schiffbarmachung der Ruhr Ende der 1770er Jahre. Von nun an konnten auch größere Mengen Kohlen über längere Entfernungen transportiert werden.Umgehend entstanden im Bereich des Ruhrtals zahlreiche Schiebewege und Schleppbahnen zu
  • Station 36 – Stolln von Stiepel (1627-1880er Jahre)
    Neben Steinkohlen finden sich im Ruhrgebiet auch verschiedene Erzlagerstätten. Einheimische Eisenerze bildeten bis in die 1860er Jahre eine wichtige Grundlage für die Entstehung der Montanindustrie. Alle anderen Erzvorkommen hatten aufgrund ihres geringen Umfangs dagegen keine Bedeutung. Am Eingang des Rauterdeller Siepens wurden wahrscheinlich bereits im frühen 16. Jahrhundert seltene Bleierze abgebaut. 1627 verlieh der Lehnsherr
  • Frühlingserwachen
    Nach einer langen und gefühlt noch viel längeren Zeit lässt das Wetter es zu, Außenarbeiten in Angriff nehmen zu können. Ohne große Worte hier ein paar Impressionen von den Arbeiten unserer Knappen Bernd, Manfred und Heinz Otto. Auch an der Kleinzeche Haunert wartete eine ganze Menge an Arbeit.
  • Station 35 – Zeche Horschberg
    Die Zeche Horschberg war eine typische Kleinzeche der 1950er Jahre. Zur Bewältigung des Kohlenmangels existierten in dieser Zeit zahlreiche solcher Anlagen im südlichen Ruhrgebiet. Sie beuteten die Reste älterer Kohlenfelder aus und waren meist nur wenige Jahre in Betrieb. Die Zeche entstand mit Schweizer Kapital und wechselte mehrmals den Besitzer. 1953 wurde mit 96 Beschäftigten
  • Station 34 – Steinkohlenzeche Ignatius
    Im Mittelkampssiepen am Hülsberg wurde bereits im 17. Jahrhundert Steinkohle gewonnen. Der Abbau erfolgte jedoch unregelmäßig und mit teilweise längeren Unterbrechungen. 1763 wurde der Zechenbetrieb in einem neuen Stollen wieder aufgenommen, der hinter dieser Tafel begann. Der Ignatius Oberstollen verlief zunächst über 100 m in nördlicher Richtung, bis er das Flöz Ignatius erreichte, und dann