Der Bergbauwanderweg im Bochumer Süden ist ein sichtbares Zeichen unserer bergbaulichen Geschichte und macht diese auf rund 22 Kilometern mit zahlreichen Stationen erlebbar. Seit seiner Einrichtung engagieren sich die Knappinnen und Knappen unseres Vereins mit großem Einsatz für Pflege und Erhalt dieses besonderen Projekts, das die Entwicklung des Bergbaus vom 16. Jahrhundert bis zur Schließung der letzten Zechen im Jahr 1967 dokumentiert.
Leider mussten wir in der jüngeren Vergangenheit erneut feststellen, dass Teile des Wanderwegs durch Graffiti, Aufkleber, Grünbelag und andere Verschmutzungen erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Am 28.03.2026 haben sich daher die Kameraden Udo Kickstein, Olly Schotte, Dietmar Bleidick, Michael Dierks und Marcus Obst mit großem persönlichem Einsatz der Sache angenommen. In aufwendiger Arbeit wurden zahlreiche Stationen gereinigt und wieder in einen würdigen Zustand versetzt. Die Beseitigung der Verschmutzungen erforderte dabei nicht nur Zeit, sondern auch erheblichen körperlichen Einsatz und viel Geduld.
Diese Aktion steht beispielhaft für den kameradschaftlichen Geist unseres Knappenvereins, der seit seiner Gründung im Jahr 1884 gepflegt wird und bis heute das Fundament unseres Handelns bildet. Der Erhalt bergbaulicher Traditionen und die Pflege unserer Anlagen sind uns Verpflichtung und Herzensangelegenheit zugleich.
Wir hoffen, dass der Bergbauwanderweg nun wieder viele Besucher dazu einlädt, die Geschichte des Bergbaus im Bochumer Süden zu entdecken – und appellieren zugleich an alle, mit diesem kulturellen Erbe respektvoll umzugehen.
Allen beteiligten Kameraden gilt unser herzlicher Dank für ihren tatkräftigen Einsatz!
Glück Auf! ⚒️

